Maniküre für zu Hause


Alessandro begeistert seit mehr als 30 Jahren Frauen auf der ganzen Welt mit seinen Nagellacken. Besonders die Striplac Serie ist sehr beliebt. Bevor ich diese zwei Sets bekommen habe, habe ich meine Nägel nie besonders gepflegt. Ich habe sie einmal wöchentlich frisch lackiert mit einem normalen Lack, aber sonst habe ich mir nie die zusätzliche Mühe gemacht in ein Studio zu gehen, oder das ganze zuhause zu machen. Es war mir schlichtweg zu viel Arbeit. Letztens durfte ich jedoch das Striplac Therapy Pflege-Set und das Striplac Mini Travel ausprobieren und ich war, und bin es immer noch, sehr begeistert.

Bevor man die Nägel mit einer Farbe versieht, sollte man seine Nägel gut pflegen, damit sich am Schluss das Ergebnis auch sehen lassen kann. Dafür verwendete ich das Pflege-Set, in welchem folgende Produkte enthalten waren:

  • 1 x Nagelhautentferner

  • 1 x Nagelhärter

  • 1 x Nagel-Polierfeile

  • 2 x Rosenstäbchen

  • 1 x Care & Gloss Pflegestift

Als allererster lackiere ich mir meine alte Farbe ab. Danach habe ich die Polierfeile benutzt, um die Form zu verbessern und teilweise ein bisschen zu kürzen. Dann ging es meiner Nagelhaut an den Kragen. Dafür tupfst du dir das Produkt an deine Nagelhaut und schiebst sie mit den Rosenstäbchen weg. Durch das Gel weicht die Haut auf und lässt sich ganz einfach mit dem Stäbchen wegschieben. Dies wiederholst du bei jedem Finger, danach wäschst du dir deine Hände und Voilà! Deine Nägel sind frei von der lästigen, unschönen Nagelhaut. Unter dem alltäglichen Stress leiden auch unsere Nägel. Daher hat Alessandro einen Pflegestift beigelegt. Er wird wie ein Nagellack aufgetragen, jedoch trocknet er nicht wie einer ein. Nach dem Auftragen, habe ich ihn auf dem ganzen Nagel plus auf der Haut leicht verrieben. Man muss danach eine kurze Zeit warten, damit er richtig einziehen kann, daher habe ich mir bei meiner kleinen Maniküre auch genügend Zeit gelassen. Da ich meine Hände so gut wie nie eincreme, leiden auch meine Nägel und die Haut rundum darunter. Aber mit diesem Stift ist alles wieder mit Feuchtigkeit versorgt und sie sehen wunderbar gepflegt aus. Nachdem der Pflegestift dann endlich vollständig eingezogen ist, ziehe ich den Nagelhärter zur Hand, da ich leider unter dünnen und leicht brüchigen Nägel leide. Nach meiner ersten Anwendung, habe ich zwar noch keinen Unterschied gemerkt, aber dies macht sich sicherlich erst nach einer längeren Zeit bemerkbar.

Nun, da meine Nägel nach Langem wieder einmal schön gepflegt und perfekt vorbereitet sind, kommt das Striplac mini Travel ins Spiel. Wie der Name schon sagt ist es sehr klein und kann ganz gut auch auf Reisen mitgenommen werden. Darin befindet sich:

  • 1 x LED-Lampe Mini

  • 1 x Peel-Off UV/LED Über & Unterlack

  • 1 x Peel-Off Nagellack

  • 2 x Reinigungspads

  • 2 x Holzhufstäbchen

  • 1 x Step-by-Step Anleitung

  • 1 x Kabel mit USB Anschluss

Da ich bei der ersten Anwendung nicht wirklich gewusst habe, wie ich da vorgehen musste, las ich zum ersten Mal eine Anleitung durch. Bei mir wird die sonst nie beachtet, da es sowieso meist unverständlich geschrieben ist. Bei dieser Anleitung stand aber jeder Schritt genau beschrieben, damit sogar ich wusste, was ich zu tun hatte. Damit der Nagellack später auch hält trug ich zuerst den Über & Unterlack auf. Zum Härten benutzte ich die Mini LED Lampe, welche über ein Kabel an einem Stecker an einer Steckdose angeschlossen wird. Da das Kabel aber sehr kurz ist, geht es besser, wenn man einen portablen Akku hat und es dort anschliesst. Somit musste ich nicht irgendwo unbequem in einer Ecke sitzen. Die LED Lampe wird aufgeklappt und mit einem Knopf oben angeschaltet. Den Finger hält man dann darunter und nach 30 Sekunden löscht das Licht automatisch. Ich würde euch jedoch empfehlen, den Nagel zweimal unter das Licht zu machen, da 30 sec doch schon sehr kurz sind. Der Über & Unterlack war nun zwar hart aber er hatte immer noch eine sogenannte „Schwitzschicht“ auf der Oberfläche. Diese sollte man laut Anleitung nicht abwischen bis man seine Maniküre vollkommen beendet hat. Schon nur mit dem Lack glänzten meine Nägel wie nie zuvor. Ich war zuerst ein bisschen unsicher, wegen der „Schwitzschicht“. Hält mein Lack danach auch wirklich? Ich habe es einfach mal ausprobiert. Am Anfang war ich noch ein bisschen unbeholfen mit der Lampe und war mir nicht sicher, ob der Lack auch wirklich aushärtet. Da mir eine Schicht nicht deckend genug war, trug ich noch eine zweite Schicht auf. Zum Schluss habe ich das Ganze dann noch mit dem Über & Unterlach lackiert, damit der Lack länger hält. Als ich dann einmal alles lackiert habe, nahm ich die Reinigungspads und strich über meine Nägel. Sie nehmen die sogenannte „Schwitzschicht“ herunter. Danach ging ich meine Hände mit Seife und kaltem Wasser waschen. Nun konnte ich mich ab meinen neuen Nägeln erfreuen.

Es macht wirklich einen Unterschied, ob man die Nägel vor der „Maniküre“ pflegt, reinigt und mit einem qualitativ guten Lack lackiert, oder eben die Pflege vernachlässigt und einfach einen billigen Nagellack nimmt. Einen riesen Pluspunkt bekommt der Nagellack von mir, da er ganz einfach durch abziehen entfernt werden kann. Ich brauche nicht den eklig riechenden Nagelentferner zu benutzen, sondern kann ihn ganz einfach so abziehen ohne grossen Aufwand. Zudem ist es wirklich ein anderes Gefühl, einen hochwertigeren Nagellack zu tragen. Leider waren in dem kleinen Travel Kit nur zwei Reinigungspads mit dabei, welche man nicht mehrmals benutzen kann, da sie ziemlich schnell austrocknen. Daher muss man sich extra eine grosse Packung von diesen Pads kaufen, ausser es gibt eine andere Lösung, wie man die „Schwitzschicht“ wegbekommt. Ich habe es auch mit einem normalen Taschentuch versucht aber die Schicht bleibt daran kleben und versaut das Ganze nur noch.

Abgesehen von den Reinigungspads sind diese zwei Sets sehr empfehlenswert. Wenn man, wie ich, nicht Unmengen von Geld für eine Maniküre ausgeben will, ist das die perfekte Lösung. Wenn man ein klein wenig Übung darin hat, wird das Ergebnis mindestens genauso schön wie im Beautysalon, nur dass man es sich zuhause unter einer Decke gemütlich machen konnte. Wenn man das Ganze ordentlich und sauber gemacht hat, hat man auch mindestens 10 Tage Ruhe. Daher lohnt sich dieser kleine Aufwand. Ausserdem ist es auch sehr praktisch klein verpackt, damit ich es gerade in meinen nächsten Urlaub mitnehmen kann. Bin rundum zufrieden!

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